ALF AD8088 Processor Card

Erscheinungsjahr:1982
Typ:Coprozessorkarte
Funktion:
16-Bit-Coprozessor; paralleler Betrieb mit dem 6502; Beschleunigung mathematischer Berechnungen; Ausführung von 8088-Software
Bus:
Apple-II-Erweiterungsbus
Kompatibel mit:
Apple II / II Plus / IIe; für FTL 48 KB plus 16-KB-Language-Card beziehungsweise entsprechende RAM-Erweiterung
Beschreibung
Die ALF AD8088 Processor Card ist eine 1982 erschienene Coprozessorkarte für den Apple II. Sie ergänzt den 6502 des Rechners um einen Intel 8088 mit 5 MHz – denselben Prozessortyp, der im IBM PC eingesetzt wurde.
Anders als viele andere Apple-II-Prozessorkarten ersetzt beziehungsweise stoppt sie den 6502 nicht: 8088 und 6502 können gleichzeitig arbeiten. Der 8088 kann dabei auf den Arbeitsspeicher des Apple II und dessen I/O-Bereich zugreifen und damit auch Erweiterungskarten im Apple-II-Bus ansprechen.
Auf der AD8088 befinden sich 4 KB ROM und serienmäßig 2 KB schnelles SRAM. Drei zusätzliche Sockel erlauben eine Erweiterung auf 4, 6 oder 8 KB. Für größere 8088-Programme bot ALF die separate AD128K Memory Card mit 64 oder 128 KB RAM an; sie konnte zusätzlich einen Intel-8087-Gleitkommaprozessor aufnehmen.
Mitgeliefert wurden FTL (Formula Transfer Link) und MET (Multiple Event Timer). FTL ersetzt mathematische Routinen von Applesoft BASIC durch 8088-Routinen und beschleunigt unter anderem Multiplikation, Division sowie SQR, LOG, EXP und trigonometrische Funktionen, ohne dass das BASIC-Programm geändert werden muss. MET verwendet den 8088 als präzisen Zeitmesser zur Laufzeitanalyse von Programmen.
Für die Karte wurde außerdem eine speziell angepasste Version von CP/M-86 von Clone Software Corporation angeboten. ALF bewarb die Architektur ebenfalls als für MS-DOS geeignete 16-Bit-Erweiterung.
Anders als viele andere Apple-II-Prozessorkarten ersetzt beziehungsweise stoppt sie den 6502 nicht: 8088 und 6502 können gleichzeitig arbeiten. Der 8088 kann dabei auf den Arbeitsspeicher des Apple II und dessen I/O-Bereich zugreifen und damit auch Erweiterungskarten im Apple-II-Bus ansprechen.
Auf der AD8088 befinden sich 4 KB ROM und serienmäßig 2 KB schnelles SRAM. Drei zusätzliche Sockel erlauben eine Erweiterung auf 4, 6 oder 8 KB. Für größere 8088-Programme bot ALF die separate AD128K Memory Card mit 64 oder 128 KB RAM an; sie konnte zusätzlich einen Intel-8087-Gleitkommaprozessor aufnehmen.
Mitgeliefert wurden FTL (Formula Transfer Link) und MET (Multiple Event Timer). FTL ersetzt mathematische Routinen von Applesoft BASIC durch 8088-Routinen und beschleunigt unter anderem Multiplikation, Division sowie SQR, LOG, EXP und trigonometrische Funktionen, ohne dass das BASIC-Programm geändert werden muss. MET verwendet den 8088 als präzisen Zeitmesser zur Laufzeitanalyse von Programmen.
Für die Karte wurde außerdem eine speziell angepasste Version von CP/M-86 von Clone Software Corporation angeboten. ALF bewarb die Architektur ebenfalls als für MS-DOS geeignete 16-Bit-Erweiterung.
Hinweis
Das vorhandene Exemplar entspricht der Grundausstattung mit 2 KB RAM: Bestückt ist ein einzelner Toshiba TMM2016P (2K × 8); die drei weiteren RAM-Sockel sind leer.
Auf der Platine stehen © 1981 ALF Products Inc. und die Kennung 5-1-7B. Das Firmware-ROM trägt „1-9-1-1B ©1982 ALF“.
ALFs Bestellnummer für die komplette AD8088 Processor Card war 10-5-7. Zum Lieferumfang gehörten Karte, FTL- und MET-Diskette sowie das Handbuch. Der empfohlene US-Preis betrug im Oktober 1982 US$ 345.
Auf der Platine stehen © 1981 ALF Products Inc. und die Kennung 5-1-7B. Das Firmware-ROM trägt „1-9-1-1B ©1982 ALF“.
ALFs Bestellnummer für die komplette AD8088 Processor Card war 10-5-7. Zum Lieferumfang gehörten Karte, FTL- und MET-Diskette sowie das Handbuch. Der empfohlene US-Preis betrug im Oktober 1982 US$ 345.