mc Apple-II-EPROM-Programmierer

Erscheinungsjahr:1984
Typ:EPROM-Programmiergerät
Systemvoraussetzungen:
Apple II, Apple II Plus und Apple IIe mit internem 16-poligen Game-I/O-Anschluss und passender Programmiersoftware
Beschreibung
Der mc Apple-II-EPROM-Programmierer ist ein 1984 veröffentlichtes Hardwareprojekt für den Apple II. Die Bauanleitung erschien in der Zeitschrift mc 8/1984 unter dem Titel „Davor ist kein EPROM sicher“ von Joachim Frank. Anstelle einer eigenen Apple-II-Steckkarte wird das Programmiergerät über den internen 16-poligen Game-I/O-Anschluss des Rechners gesteuert. (Kompatibilität ist dennoch Apple II mit Steckplatz, weil nur die den Gameport haben.)
Da der Gameport nur eine begrenzte Anzahl digitaler Steuerleitungen bereitstellt, verwendet der Programmer mehrere Schieberegister zur Erweiterung der verfügbaren Ein- und Ausgänge. Auf dem vorliegenden Exemplar sind unter anderem mehrere Toshiba TC4094BP sowie ein RCA CD4021BE zu erkennen. Die TC4094 übernehmen die seriell-parallele Umsetzung für Adress- und Steuersignale, während die Gegenrichtung beim Auslesen des eingesetzten EPROMs über entsprechende Eingangslogik realisiert wird. Dadurch kann der Apple II mit nur wenigen Gameport-Leitungen die zahlreichen Pins eines EPROMs ansteuern.
Der zu programmierende Speicherbaustein wird in einen 28-poligen ZIF-Sockel eingesetzt. Laut erhaltener Projektdokumentation unterstützt die ursprüngliche Ausführung unter anderem die EPROM-Typen 2508, 2516, 2716, 2532, 2732, 2732A, 2564, 2764 und 27128, sofern diese eine zum Gerät passende Programmierspannung von 21 beziehungsweise 25 Volt verwenden.
Für das Projekt konnten zeitgenössisch offenbar Leiterplatten über den Franzis-Verlag bezogen werden. Auch passende Apple-II-Software wurde über den Franzis-Software-Service angeboten. Das vorliegende Gerät ist daher als zeitgenössisch aufgebautes Exemplar eines deutschen Zeitschriften- und Selbstbauprojekts einzuordnen und nicht als reguläres Apple-Originalzubehör.
Da der Gameport nur eine begrenzte Anzahl digitaler Steuerleitungen bereitstellt, verwendet der Programmer mehrere Schieberegister zur Erweiterung der verfügbaren Ein- und Ausgänge. Auf dem vorliegenden Exemplar sind unter anderem mehrere Toshiba TC4094BP sowie ein RCA CD4021BE zu erkennen. Die TC4094 übernehmen die seriell-parallele Umsetzung für Adress- und Steuersignale, während die Gegenrichtung beim Auslesen des eingesetzten EPROMs über entsprechende Eingangslogik realisiert wird. Dadurch kann der Apple II mit nur wenigen Gameport-Leitungen die zahlreichen Pins eines EPROMs ansteuern.
Der zu programmierende Speicherbaustein wird in einen 28-poligen ZIF-Sockel eingesetzt. Laut erhaltener Projektdokumentation unterstützt die ursprüngliche Ausführung unter anderem die EPROM-Typen 2508, 2516, 2716, 2532, 2732, 2732A, 2564, 2764 und 27128, sofern diese eine zum Gerät passende Programmierspannung von 21 beziehungsweise 25 Volt verwenden.
Für das Projekt konnten zeitgenössisch offenbar Leiterplatten über den Franzis-Verlag bezogen werden. Auch passende Apple-II-Software wurde über den Franzis-Software-Service angeboten. Das vorliegende Gerät ist daher als zeitgenössisch aufgebautes Exemplar eines deutschen Zeitschriften- und Selbstbauprojekts einzuordnen und nicht als reguläres Apple-Originalzubehör.
Hinweis
Das vorliegende Exemplar entspricht sehr der ursprünglichen 1984er Gameport-Ausführung und nicht der umfangreicheren, 1987 vorgestellten späteren Version, die EPROMs bis zum 27512 unterstützte und zusätzliche Funktionen wie Stromüberwachung und eine eigene Stromversorgung besaß. Auf mehreren Bausteinen des vorliegenden Geräts sind Datencodes aus dem Jahr 1984 erkennbar, was zu einem zeitgenössischen Aufbau kurz nach Veröffentlichung des Projekts passt. In mc 12/1984 wurden nachträglich Änderungen an der Versorgung über den Game Connector und an der verwendeten Annunciator-Leitung empfohlen. Ob diese Modifikationen bei diesem konkreten Exemplar umgesetzt wurden, ist noch nicht bestimmt; insbesondere die zusätzlichen beziehungsweise losen Leitungen sollten dafür anhand des Schaltplans verfolgt werden.