Sinclair ZX Printer

Erscheinungsjahr:1981
Typ:Elektroerosionsdrucker / Funken-Drucker
Funktion:
Kompakter 32-Spalten-Drucker für Programmlistings, Text, Grafik und Bildschirmkopien
Anschlüsse:
ZX-Systembus / Expansionsport über fest angeschlossenes Kabel; durchgeschliffener Expansionsanschluss am Druckerstecker
Systemvoraussetzungen:
Sinclair ZX81; Sinclair ZX80 mit 8-KB-BASIC-ROM-Upgrade. Beim Betrieb am ZX81 ist wegen der zusätzlichen Stromaufnahme ein Netzteil mit 1,2 A vorgesehen.
Kompatibel mit:
Sinclair ZX80 mit 8-KB-ROM-Upgrade, Sinclair ZX81, Sinclair ZX Spectrum
Dimensionen:
ca. 193 × 143 × 48 mm
Beschreibung
Der Sinclair ZX Printer ist ein 1981 eingeführter, außergewöhnlich kompakter Drucker für die Heimcomputer Sinclair ZX81, den entsprechend aufgerüsteten ZX80 und später auch den ZX Spectrum.
Anders als ein gewöhnlicher Matrix- oder Thermodrucker arbeitet der ZX Printer nach dem Elektroerosions- beziehungsweise Funkenprinzip. Als Druckmedium dient spezielles, etwa vier Zoll beziehungsweise 100 mm breites schwarzes Rollenpapier, dessen Oberfläche mit einer dünnen Aluminiumschicht versehen ist. Während des Druckens bewegt sich ein Druckschlitten mit zwei Elektroden über das Papier. An den zu druckenden Punkten wird die metallische Beschichtung elektrisch abgetragen beziehungsweise verdampft. Dadurch wird die schwarze Papierschicht unter dem Aluminium sichtbar und bildet das Druckbild.
Dieses Verfahren machte Tinte, Farbband und einen aufwendigen mechanischen Druckkopf überflüssig und erlaubte Sinclair, einen für die damalige Zeit sehr preisgünstigen und kleinen Computerdrucker anzubieten. Die Nachteile waren eine vergleichsweise grobe Druckqualität und die Abhängigkeit von dem speziellen metallisierten Papier.
Der Drucker arbeitet mit einer Breite von 32 Zeichen pro Zeile. Seine horizontale Grafikauflösung beträgt 256 Punkte und entspricht damit der horizontalen Bildauflösung des ZX81. Neben Text können deshalb auch Grafiken und komplette Bildschirminhalte ausgegeben werden.
Die Systemsoftware der Sinclair-Rechner unterstützt den ZX Printer direkt. Zu den dafür vorgesehenen BASIC-Befehlen gehören insbesondere LPRINT für einzelne Ausgaben, LLIST zum Ausdrucken eines BASIC-Programmlistings und COPY zum Drucken des aktuellen Bildschirminhalts. Ein separates Druckerinterface oder eine zusätzliche Treibersoftware ist dafür nicht erforderlich.
Der Drucker wird über ein kurzes, fest angeschlossenes Kabel direkt mit dem Expansionsbus des Computers verbunden. Der Anschlussstecker besitzt seinerseits einen durchgeschliffenen Busanschluss. Dadurch können hinter dem Drucker weitere Erweiterungen angeschlossen werden, beispielsweise beim ZX81 eine RAM-Erweiterung.
Auch die Stromversorgung erfolgt über den Expansionsbus. Da der ZX Printer den Strombedarf des Gesamtsystems deutlich erhöht, wurde für den gemeinsamen Betrieb mit dem ZX81 ein leistungsfähigeres 1,2-A-Netzteil vorgesehen.
Mit einer Druckgeschwindigkeit von ungefähr 50 Zeichen pro Sekunde, 32 Zeichen pro Zeile und neun Druckzeilen pro Zoll war der ZX Printer vor allem für BASIC-Programmlistings, kurze Textausgaben, Tabellen und Grafiken gedacht. Für längere Textdokumente oder hochwertige Korrespondenz war die Drucktechnik dagegen kaum geeignet.
Historisch ist der ZX Printer vor allem deshalb interessant, weil Sinclair einen eigenen Drucker zu einem Preis anbot, der weit unter dem vieler konventioneller Computerdrucker der frühen 1980er Jahre lag. Damit ließ sich bereits ein sehr preiswertes ZX81-System um eine unmittelbar aus BASIC ansprechbare Hardcopy-Ausgabe erweitern.
Anders als ein gewöhnlicher Matrix- oder Thermodrucker arbeitet der ZX Printer nach dem Elektroerosions- beziehungsweise Funkenprinzip. Als Druckmedium dient spezielles, etwa vier Zoll beziehungsweise 100 mm breites schwarzes Rollenpapier, dessen Oberfläche mit einer dünnen Aluminiumschicht versehen ist. Während des Druckens bewegt sich ein Druckschlitten mit zwei Elektroden über das Papier. An den zu druckenden Punkten wird die metallische Beschichtung elektrisch abgetragen beziehungsweise verdampft. Dadurch wird die schwarze Papierschicht unter dem Aluminium sichtbar und bildet das Druckbild.
Dieses Verfahren machte Tinte, Farbband und einen aufwendigen mechanischen Druckkopf überflüssig und erlaubte Sinclair, einen für die damalige Zeit sehr preisgünstigen und kleinen Computerdrucker anzubieten. Die Nachteile waren eine vergleichsweise grobe Druckqualität und die Abhängigkeit von dem speziellen metallisierten Papier.
Der Drucker arbeitet mit einer Breite von 32 Zeichen pro Zeile. Seine horizontale Grafikauflösung beträgt 256 Punkte und entspricht damit der horizontalen Bildauflösung des ZX81. Neben Text können deshalb auch Grafiken und komplette Bildschirminhalte ausgegeben werden.
Die Systemsoftware der Sinclair-Rechner unterstützt den ZX Printer direkt. Zu den dafür vorgesehenen BASIC-Befehlen gehören insbesondere LPRINT für einzelne Ausgaben, LLIST zum Ausdrucken eines BASIC-Programmlistings und COPY zum Drucken des aktuellen Bildschirminhalts. Ein separates Druckerinterface oder eine zusätzliche Treibersoftware ist dafür nicht erforderlich.
Der Drucker wird über ein kurzes, fest angeschlossenes Kabel direkt mit dem Expansionsbus des Computers verbunden. Der Anschlussstecker besitzt seinerseits einen durchgeschliffenen Busanschluss. Dadurch können hinter dem Drucker weitere Erweiterungen angeschlossen werden, beispielsweise beim ZX81 eine RAM-Erweiterung.
Auch die Stromversorgung erfolgt über den Expansionsbus. Da der ZX Printer den Strombedarf des Gesamtsystems deutlich erhöht, wurde für den gemeinsamen Betrieb mit dem ZX81 ein leistungsfähigeres 1,2-A-Netzteil vorgesehen.
Mit einer Druckgeschwindigkeit von ungefähr 50 Zeichen pro Sekunde, 32 Zeichen pro Zeile und neun Druckzeilen pro Zoll war der ZX Printer vor allem für BASIC-Programmlistings, kurze Textausgaben, Tabellen und Grafiken gedacht. Für längere Textdokumente oder hochwertige Korrespondenz war die Drucktechnik dagegen kaum geeignet.
Historisch ist der ZX Printer vor allem deshalb interessant, weil Sinclair einen eigenen Drucker zu einem Preis anbot, der weit unter dem vieler konventioneller Computerdrucker der frühen 1980er Jahre lag. Damit ließ sich bereits ein sehr preiswertes ZX81-System um eine unmittelbar aus BASIC ansprechbare Hardcopy-Ausgabe erweitern.
Hinweis
Im Drucker befindet sich eine Rolle des charakteristischen metallisierten Original-Druckpapiers. Darauf ist mehrfach „TEST 21. MAI 2003“ ausgedruckt. Der Drucker wurde seitdem nicht mehr verwendet.
Beim heute noch möglichen Betrieb ist zu beachten, dass der ZX Printer spezielles metallbeschichtetes Elektroerosionspapier benötigt. Gewöhnliches Thermopapier funktioniert mit diesem Druckverfahren nicht.
Beim heute noch möglichen Betrieb ist zu beachten, dass der ZX Printer spezielles metallbeschichtetes Elektroerosionspapier benötigt. Gewöhnliches Thermopapier funktioniert mit diesem Druckverfahren nicht.