ThunderScan for Apple II

Erscheinungsjahr:1987
Typ:Scanner
Funktion:
Digitalisierung gedruckter Vorlagen mit Hilfe der Transport- und Druckkopfmechanik eines Apple ImageWriter; bis zu 32 Graustufen
Anschlüsse:
seriell zum Rechner; Scannerkopf wird anstelle der Farbbandkassette in den ImageWriter eingesetzt
Systemvoraussetzungen:
Apple ImageWriter, ImageWriter II oder kompatibler Wide-Carriage ImageWriter sowie ein unterstützter Apple-Computer
Kompatibel mit:
Apple Macintosh; Apple IIe mit Super Serial Card; Apple IIc; Apple IIc Plus; Apple IIGS
Beschreibung
Der ThunderScan ist ein ungewöhnlicher optischer Scanner für Apple-Computer, der die Mechanik eines Apple ImageWriter als Scannertransport verwendet. Der eigentliche Abtastkopf wird anstelle der Farbbandkassette in den Drucker eingesetzt. Der ImageWriter bewegt den Sensor anschließend zeilenweise über die eingespannte Vorlage.
ThunderScan wurde ursprünglich 1985 für den Macintosh entwickelt. Die hier vorhandene Packung trägt die Kennzeichnung „NEW! Enhanced Version“. Diese überarbeitete Hardware unterstützt neben dem ursprünglichen ImageWriter auch den ImageWriter II und den Wide-Carriage ImageWriter.
Zum vorhandenen Exemplar gehört außerdem die ThunderScan-Software Version 1.2 für Apple IIe, Apple IIc und Apple IIGS auf ProDOS-Basis. .
Die Digitalisierung erfolgt ohne eigenen Mikroprozessor oder Bildspeicher im Scanner. Im Abtastkopf befindet sich ein reflektierender optischer Sensor; durch Reverse Engineering wurde dafür ein Hewlett-Packard HEDS-1500 identifiziert. Die eigentliche Verarbeitung der Scandaten übernimmt der angeschlossene Computer.
Die Scanauflösung ist zwischen 18 und 288 dpi einstellbar. Es können bis zu 32 Graustufen erfasst werden.
ThunderScan wurde ursprünglich 1985 für den Macintosh entwickelt. Die hier vorhandene Packung trägt die Kennzeichnung „NEW! Enhanced Version“. Diese überarbeitete Hardware unterstützt neben dem ursprünglichen ImageWriter auch den ImageWriter II und den Wide-Carriage ImageWriter.
Zum vorhandenen Exemplar gehört außerdem die ThunderScan-Software Version 1.2 für Apple IIe, Apple IIc und Apple IIGS auf ProDOS-Basis. .
Die Digitalisierung erfolgt ohne eigenen Mikroprozessor oder Bildspeicher im Scanner. Im Abtastkopf befindet sich ein reflektierender optischer Sensor; durch Reverse Engineering wurde dafür ein Hewlett-Packard HEDS-1500 identifiziert. Die eigentliche Verarbeitung der Scandaten übernimmt der angeschlossene Computer.
Die Scanauflösung ist zwischen 18 und 288 dpi einstellbar. Es können bis zu 32 Graustufen erfasst werden.
Hinweis
Der Verpackungsumschlag könnte die Macintosh-Ausführung sein, aber vielleicht wurde sie auch nicht für den Apple II geändert. Auch, wer die Software geschrieben hat, wird gerne verwechselt:
Das ist leicht zu verwechseln, weil bei ThunderScan sehr häufig Andy Hertzfeld als Programmierer genannt wird. Das stimmt auch, aber für die Macintosh-Version von 1984.
Hertzfeld beschreibt die Entstehung selbst sehr detailliert. Tom Petrie hatte zunächst eine Apple-II-Prototypsoftware geschrieben. Thunderware engagierte Hertzfeld anschließend speziell dafür, eine wesentlich bessere Macintosh-Software zu entwickeln. Hertzfeld bekam dafür eine Stücklizenz/Provision pro verkauftem ThunderScan.
Die Entwicklung lässt sich deshalb recht schön auseinanderhalten:
Tom Petrie war dabei besonders zentral
Er war nicht einfach nur einer von mehreren Programmierern. Er war zusammen mit Victor Bull Mitgründer von Thunderware. Andy Hertzfeld berichtet aus erster Hand, dass bereits die erste ThunderScan-Demonstration auf einem Apple II mit einer von Tom Petrie geschriebenen Anwendung lief und dass Petrie ihm später diesen Apple-II-Beispielcode für die Entwicklung der Macintosh-Version gab.
Das ist leicht zu verwechseln, weil bei ThunderScan sehr häufig Andy Hertzfeld als Programmierer genannt wird. Das stimmt auch, aber für die Macintosh-Version von 1984.
Hertzfeld beschreibt die Entstehung selbst sehr detailliert. Tom Petrie hatte zunächst eine Apple-II-Prototypsoftware geschrieben. Thunderware engagierte Hertzfeld anschließend speziell dafür, eine wesentlich bessere Macintosh-Software zu entwickeln. Hertzfeld bekam dafür eine Stücklizenz/Provision pro verkauftem ThunderScan.
Die Entwicklung lässt sich deshalb recht schön auseinanderhalten:
- früher Apple-II-Prototyp: Tom Petrie
- Macintosh ThunderScan, ab 1984: Andy Hertzfeld
- ThunderScan for Apple II 1.2: Tom Mathews, Doug Penney, Tom Petrie
- späteres ThunderScan GS: Doug Penney, Tom Petrie, Tracy Valleau
Tom Petrie war dabei besonders zentral
Er war nicht einfach nur einer von mehreren Programmierern. Er war zusammen mit Victor Bull Mitgründer von Thunderware. Andy Hertzfeld berichtet aus erster Hand, dass bereits die erste ThunderScan-Demonstration auf einem Apple II mit einer von Tom Petrie geschriebenen Anwendung lief und dass Petrie ihm später diesen Apple-II-Beispielcode für die Entwicklung der Macintosh-Version gab.