MFA – Mikrocomputer für Ausbildung

Typ:
Lehr-/Entwicklungssystem
Plattform:
MFA 8085
CPU:Intel 8085A
Takt:2 MHz System-/CPU-Takt aus 4-MHz-Quarz
RAM:
64 KB
Grafik:
Textausgabe über BFZ/MFA Video-/Keyboard-Interface; 64 Zeichen × 16 Zeilen, BAS-Videosignal
Datenträger:2 × 5,25"-Diskettenlaufwerk; zusätzlich Kassetteninterface
Betriebssystem:MAT85 / MAT85+; CP/M 2.2 in entsprechender Ausbaustufe
Steckplätze:
Modulares Europakarten-System mit 64-poligem MFA-Systembus
Schnittstellen:
Video, Tastatur, V24/RS232, programmierbare serielle Schnittstelle, Drucker, programmierbare Parallelschnittstelle, Kassette, Floppy, 8-Bit-Parallel-Ein-/Ausgabe, zweikanalige Analog-E/A, Zähler/Zeitgeber
Bus:
BFZ/MFA-Systembus, 8-Bit-Datenbus / 16-Bit-Adressbus
Beschreibung
Der MFA (Mikrocomputer für Ausbildung) ist ein modular aufgebautes deutsches 8-Bit-Lehr- und Entwicklungssystem auf Basis des Intel 8085. Es wurde für die Aus- und Weiterbildung in Mikrocomputertechnik entwickelt und unter anderem in Berufsschulen und industrieller Ausbildung eingesetzt.
Sämtliche Funktionen sind auf einzelnen Europakarten untergebracht und über einen gemeinsamen Systembus verbunden. Dadurch lassen sich CPU, Speicher und Schnittstellen nicht nur austauschen und erweitern, sondern auch einzeln untersuchen. Spezielle Baugruppen wie Bus-Signalgeber und Bus-Signalanzeige erlauben das direkte Setzen und Beobachten von Adress-, Daten- und Steuersignalen sowie den Einzelschrittbetrieb des Prozessors.
Das vorhandene Exemplar ist sehr umfangreich ausgebaut. Es besitzt 64 KB RAM, Video-/Tastaturanschluss, programmierbare serielle und parallele Schnittstellen, V.24/RS232, Drucker-, Kassetten- und Floppy-Interface sowie mehrere digitale und analoge Ein-/Ausgabebaugruppen. Zwei 5,25"-Diskettenlaufwerke sind direkt in den Baugruppenträger integriert.
Die 64-KB-Speicher- und Floppy-Ausstattung entspricht der für CP/M 2.2 vorgesehenen Ausbaustufe. Daneben kann das MFA mit dem BFZ-Betriebsprogramm MAT85 beziehungsweise dessen Erweiterungen betrieben werden.
Sämtliche Funktionen sind auf einzelnen Europakarten untergebracht und über einen gemeinsamen Systembus verbunden. Dadurch lassen sich CPU, Speicher und Schnittstellen nicht nur austauschen und erweitern, sondern auch einzeln untersuchen. Spezielle Baugruppen wie Bus-Signalgeber und Bus-Signalanzeige erlauben das direkte Setzen und Beobachten von Adress-, Daten- und Steuersignalen sowie den Einzelschrittbetrieb des Prozessors.
Das vorhandene Exemplar ist sehr umfangreich ausgebaut. Es besitzt 64 KB RAM, Video-/Tastaturanschluss, programmierbare serielle und parallele Schnittstellen, V.24/RS232, Drucker-, Kassetten- und Floppy-Interface sowie mehrere digitale und analoge Ein-/Ausgabebaugruppen. Zwei 5,25"-Diskettenlaufwerke sind direkt in den Baugruppenträger integriert.
Die 64-KB-Speicher- und Floppy-Ausstattung entspricht der für CP/M 2.2 vorgesehenen Ausbaustufe. Daneben kann das MFA mit dem BFZ-Betriebsprogramm MAT85 beziehungsweise dessen Erweiterungen betrieben werden.
Hinweis
Das MFA-Projekt wurde vom Berufsförderungszentrum Essen im Rahmen eines staatlich geförderten Modellversuchs zur Mikrocomputertechnik in der Facharbeiterausbildung entwickelt. Das Projekt lief seit 1980 und wurde Mitte 1986 abgeschlossen; erste MFA-Systeme werden bereits für 1979 genannt.
Am vorhandenen Gerät sind sichtbar:
Reihe unten
Reihe oben
Die Bus-Signalanzeige stellt die 16-Bit-Adresse vierstellig und die 8-Bit-Daten zweistellig hexadezimal dar und erlaubt Einzelschrittbetrieb sowie einen einstellbaren Adress-Stopp.
Am vorhandenen Gerät sind sichtbar:
Reihe unten
- Prozessor 8085
- 64-KByte-RAM
- programmierbare serielle Schnittstelle
- Video-/Keyboard-Interface
- V24/RS232-Schnittstelle
- Drucker-Interface
- programmierbare Parallelschnittstelle
- Kassetten-Interface
- Floppy-Interface
- zwei 5,25"-Diskettenlaufwerke
Reihe oben
- 8-Bit-Parallel-Eingabe
- drei 8-Bit-Parallel-Ausgaben
- zweikanalige analoge Ein-/Ausgabe
- Zähler-/Zeitgeber-Baugruppe mit Intel 8253
- Bus-Signalanzeige
- Bus-Signalgeber
Die Bus-Signalanzeige stellt die 16-Bit-Adresse vierstellig und die 8-Bit-Daten zweistellig hexadezimal dar und erlaubt Einzelschrittbetrieb sowie einen einstellbaren Adress-Stopp.